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Schwerpunkt Kopfschmerzen

Migräne & Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind kein einheitliches Bild. Entscheidend ist, die Form genau zu bestimmen: Erst dann lässt sich gezielt behandeln – akut wie vorbeugend. In meiner Sprechstunde nehme ich mir Zeit für Anamnese, Einordnung und einen Plan, der zu Ihrem Alltag passt.

Kopfschmerz-Sprechstunde bei Prof. Dr. med. Anke Lührs

Welche Kopfschmerzformen ich behandle

Migräne

Anfallsartige, oft einseitige Kopfschmerzen mit Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit, teils mit Aura. Behandelt wird auf zwei Ebenen: wirksame Akuttherapie und – bei häufigen Attacken – eine individuell abgestimmte Prophylaxe.

Chronische Migräne & Botulinumtoxin

Ab 15 Kopfschmerztagen im Monat sprechen wir von chronischer Migräne. Neben modernen Prophylaktika gehört die Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox) zu den etablierten Optionen, die ich in der Praxis anbiete.

Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz

Zu häufige Einnahme von Schmerz- oder Migränemitteln kann selbst Kopfschmerzen auslösen. Gemeinsam durchbrechen wir diesen Kreislauf und bauen eine tragfähige Akut- und Prophylaxe-Strategie auf.

Spannungskopfschmerzen

Drückende, beidseitige Kopfschmerzen, häufig verbunden mit Verspannung und Belastung. Der Fokus liegt auf Auslösern, Bewegung, Stressregulation und einem bewussten Umgang mit Schmerzmitteln.

Clusterkopfschmerz

Sehr heftige, streng einseitige Attacken, oft in Serien. Diese Form braucht eine gesicherte Diagnose und eine spezifische Akut- und Vorbeugungsbehandlung – beides begleite ich strukturiert.

Wann Kopfschmerzen abgeklärt werden sollten

Die meisten Kopfschmerzen sind harmlos – einige Warnzeichen sprechen jedoch für eine rasche neurologische Abklärung:

  • Plötzlicher, extrem heftiger Kopfschmerz („Vernichtungskopfschmerz“)
  • Neu auftretende Kopfschmerzen ab etwa dem 50. Lebensjahr
  • Begleitende neurologische Ausfälle, Fieber oder Nackensteife
  • Deutliche Zunahme von Häufigkeit oder Stärke
  • Kopfschmerzen, die regelmäßig den Alltag einschränken
  • Steigender Verbrauch von Schmerzmitteln

Mein Weg durch die Behandlung

01

Anamnese & Kopfschmerz-Tagebuch

Wir erfassen Muster, Auslöser und Verlauf – die Basis, um die Kopfschmerzform sicher zu bestimmen.

02

Gezielte Diagnostik

Neurologische Untersuchung und, wo sinnvoll, weiterführende Diagnostik – nicht mehr und nicht weniger als nötig.

03

Akut- & Prophylaxeplan

Ein abgestimmtes Konzept aus Akutbehandlung, Vorbeugung und – bei Bedarf – Botulinumtoxin, mit klaren nächsten Schritten.

FAQ

Häufige Fragen zu Migräne & Kopfschmerzen

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir gern — ich antworte persönlich.

Frage stellen

Bei plötzlichem, extrem heftigem Kopfschmerz, begleitenden Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen, Fieber mit Nackensteife oder nach einem Unfall wählen Sie bitte sofort die 112.

Migräne ist meist pulsierend, oft einseitig, verstärkt sich bei Bewegung und geht häufig mit Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit einher. Spannungskopfschmerz ist eher drückend und beidseitig.

Bei chronischer Migräne (15 oder mehr Kopfschmerztage pro Monat) ist Botulinumtoxin eine etablierte, gut untersuchte Behandlungsoption.

Es zeigt Muster, Auslöser und den Medikamentengebrauch – die Grundlage für eine präzise Diagnose und Therapie.

Wer an mehr als etwa 10 bis 15 Tagen im Monat Schmerz- oder Migränemittel nimmt, riskiert einen Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch.